Die Innenministerkonferenz (IMK) hat den DFB aufgefordert die Richtlinien zur Vergabe von Stadionverboten wieder zu verschärfen und die erst im März 2008 getroffene Entscheidung zur Lockerung wieder zurück zu nehmen. Weiter berichtet Die Zeit, dass die Sicherheitsrichtlinien (in denen ein Anhörungsrecht enthalten ist) auch auf die unteren Ligen ausgeweitet werden soll. Beim DFB wird im Moment an einen Konzept gearbeitet.

Warum mischen sich die Innenminister in Angelegenheiten des DFB bzw. der DFL ein? Der DFB bzw. die DFL versuchen mit Hilfe der Stadionverbotsrichtlinien lediglich ihr Hausrecht in den Stadien einheitlich durchzusetzen. Müssen sich auch z. B. alle Diskobetreiber gegenüber der IMK rechtfertigen wem sie Einlass gewähren und wem nicht?

Bis zum Ende der Saison 08/09 wird der DFB einen Bericht verfassen, in dem soll aufgezeigt werden ob es zu Probleme bei der Lockerung der Richtlinien gekommen ist.
Alle Vereine sollten sich im Klaren darüber sein welche Macht sie mit dem Aussprechen von Stadionverboten ausüben können. Diese Macht sollten sie gezielt und sinnvoll einsetzen. Und nicht bei Kleinigkeiten, wie das anbringen von Aufkleber an einer Plexiglasscheibe.

Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien?
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Ein Gedanke zu „Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien?

  • Den „Vereinen“ bzw. den Gesellschaften da dahinterstehen geht es doch letztlich nur darum möglichst konsumorientierte Zuschauer ins Stadion zu bekommen. Wenn dann ein SV gerade gut passt, um gewisse Personen, die sich z.B. mal kritisch äußern etc. aus dem Stadion zu verbannen, dann wird das genutzt.

    Basta, aus, Ende! Ausnahmen sind da doch nur die Seltenheit!

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